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Werden Elektroautos günstiger

Werden Elektroautos günstiger? Die Zukunft der Elektroauto-Preise!

Elektroautos werden immer beliebter, denn die Menschen werden umweltbewusster und machen sich Sorgen um die Benzinkosten. Aber werden die Preise für Elektroautos weiter sinken? Und welche Faktoren werden den Preis in Zukunft beeinflussen?

In diesem Blogbeitrag werden wir die Zukunft der Preise für Elektroautos untersuchen und diese Fragen beantworten!

Laut Herbert Diess, dem Vorstandsvorsitzenden von Volkswagen, werden Elektroautos bis 2025 genauso teuer wie Fahrzeuge mit einem Verbrennungsmotor sein. Die Experten von Bloomberg sagen hingegen voraus, dass es “ohne Subventionen” in etwa fünf Jahren so weit sein wird.



Auch wenn die Preise für Elektrofahrzeuge aktuell noch recht hoch sind, ist eines sicher: Die Kosten für E-Fahrzeuge werden sinken.

Die wichtigste Frage, die sich seit der Einführung von Elektroautos stellt, ist: Wann werden Elektroautos so günstig zu kaufen sein wie Fahrzeuge mit einem klassischen Verbrennungsmotor? Sobald dies der Fall ist, wird das Automobilgeschäft revolutioniert.


Was kosten Elektroautos?

Der Preisunterschied zwischen Elektroautos und Benzinern ist nicht so groß, wie du vielleicht denkst, denn die Preise für Elektroautos sind gesunken, während die Durchschnittspreise für Benziner gestiegen sind.

Eines der günstigsten Elektroautos in Deutschland ist der Dacia Spring. Dieses Auto kostet nach dem BAFA-Bonus rund 11.000 Euro. Mit diesem Auto hast du eine Reichweite von 185 Kilometern. Außerdem gibt es noch andere bezahlbare Modelle, wie den Renault Zoe, den smart fortwo EQ oder auch den Fiat 500e.


Elektroautos haben einen geringeren Servicebedarf

Das “Rasierklingen-Geschäftsmodell” ist der Begriff, der diesen Ansatz beschreibt. Er wurde von Gillette geprägt, dem ersten Rasierklingenhersteller, der Rasierklingen zu einem niedrigen Preis verkaufte und mit Ersatzklingen Geld verdiente.

Da Elektroautos weniger Wartung benötigen und eine längere Garantie haben, müssen ihre Bruttogewinne aus dem Verkauf und nicht aus den Wartungskosten stammen.

Das führt zu höheren Vorlaufkosten für die Kunden. Langfristig können Fahrer/innen eines E-Fahrzeugs jedoch Geld sparen, außerdem ist Strom immer noch billiger als Benzin und du profitierst von anderen Vorteilen auf der Straße und vor allem in der Stadt.


Vorhersagen zu den zukünftigen Preisen der E-Autos

Automobilexperten sagen fast einstimmig voraus, dass die Kosten für Elektrofahrzeuge sinken und in den nächsten Jahren mit denen von Benzinern und Dieselautos gleichziehen werden.

Laut Herbert Diess, dem Vorstandsvorsitzenden von Volkswagen, könnte die Preisparität bis 2025 erreicht werden, während Bloomberg vorhersagt, dass Elektrofahrzeuge “ohne Subventionen” in etwa fünf Jahren günstiger als Benzinfahrzeuge sein werden.

Die Preisparität könnte sogar noch eher erreicht werden, da die Subventionen von Bund und Ländern auch in naher Zukunft fortgesetzt werden dürften. In bestimmten Fahrzeugklassen ist sie bereits vorhanden.

Wenn die Preisparität für die meisten Fahrzeugmodelle erreicht ist, rechnen Experten mit erheblichen Marktumwälzungen, bei denen die Verkäufe von E-Fahrzeugen die Verkäufe von klassischen Autos mit Verbrennungsmotor bei weitem übertreffen werden.


Abnehmende Reichweitenangst

Die Hersteller haben sich darauf konzentriert, die Batteriegröße und damit die Reichweite ihrer Fahrzeuge zu erhöhen, um zu verhindern, dass potenzielle Käufer von Elektrofahrzeugen unter Reichweitenangst leiden. Viele E-Fahrzeuge haben inzwischen eine Reichweite von über 200 Kilometern, was weit über die typischen täglichen Fahrten eines Otto-Normal-Bürgers hinausgeht.

Größere Batterien und längere Reichweiten sind das Ergebnis von Verbesserungen der Batterieeffizienz und des Preises, nicht von Preissenkungen. Das könnte sich bald ändern.

Seit Dezember 2020 wurden in China über 112.000 Ladestationen gebaut und das Ladenetz für Elektrofahrzeuge wächst weiterhin rasant. Dies hat dazu beigetragen, dass der Wuling Hong Guang MINI EV mit einer Reichweite von nur 106 Meilen und einem Verkaufspreis von 4.700 $ das meistverkaufte Elektrofahrzeug in China ist.

Mit einem größeren Hochgeschwindigkeits-Ladenetz können die Besitzer von Elektrofahrzeugen sicher sein, dass sie ihr Auto auf Reisen aufladen können, was den Druck auf die Hersteller von Elektrofahrzeugen verringert, größere Batterien mit immer größerer Reichweite zu entwickeln. Die Batterien können bei gleicher Reichweite kleiner werden, was die Gesamtkosten eines Autos senkt, da die Effizienz der Batterien steigt und die Kosten sinken.

Vor allem der Hersteller Tesla hat mit dem eigenen Supercharger-Netzwerk in den letzten Jahren die Basis dafür gelegt, dass sich viele Verbraucher erst für E-Autos entschieden haben, die aber häufig die Langstrecken-Kompatibilität bemängelten.


Der Batteriepreis sinkt

Der Antriebsstrang, die Batterie, der E-Motor und die dazugehörige Elektronik machen etwas weniger als die Hälfte der Kosten eines Elektrofahrzeugs aus. Beim Verbrennungsmotor sind es hingegen etwa 20 % des Gesamtpreises.

Die teuerste Komponente sind die Lithium-Ionen-Batteriezellen, die 50 % der Gesamtkosten ausmachen. Das Chassis, die Verkabelung, das Batteriemanagement und andere Komponenten machen den Rest aus.


Größeres Verkaufsvolumen – günstigere Preise für E-Fahrzeuge

In Europa waren zuletzt 10 % der Neuwagenkäufe reine Elektrofahrzeuge, in China dagegen nur 5,7 %. Dies spiegelt das Ausmaß der staatlichen Förderung weltweit wider.

In Norwegen sind Elektroautos derzeit genauso beliebt wie benzinbetriebene Fahrzeuge, da es dort starke staatliche Anreize und zahlreiche Ladestationen gibt. Hierzulande fördert der Staat in Form der BAFA den Kauf von Elektrofahrzeugen ebenfalls recht stark.

Wenn die Verkaufszahlen steigen, sinken die Produktionskosten pro Auto. Fahrzeughersteller sind auch Abnehmer von Rohstoffen und Komponenten wie Lithiumbatterien. Je niedriger der Preis pro Einheit ist, den ihre Lieferanten verlangen, desto geringer sind die Produktionskosten.

 

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